Die Gravitation

(lecture/performance)


"wo ist unten. auch wenn wir nichts sehen, wissen wir die antwort. es zieht uns nach unten. kopfstand wie entsteht unten oder was ist überhaupt dieses unten. die füße sind unten. wir können mit den füßen um die erde gehen. daraus folgt, unten ist eine außenkugel. oder ist unten das zentrum dieser außenkugel. alles strebt dem zentrum zu. doch im zentrum gibt es kein unten, das zentum der erde ist schwerelos. "

 

"§13 lehrsatz: wenn körper sich in bahnen bewegen, deren radien stets nach dem unbewegten mittelpunkte gerichtet sind, so liegen die von ihnen beschriebenen flächen in festen ebenen und sind den zeiten proportional.

§14 lehrsatz: jeder körper, welcher sich in irgend einer kurve bewegt, deren radien nach einem, entweder ruhenden oder gleichförmig und geradlinig fortschreitenden, punkte gerichtet sind und um denselben der zeit proportionale räume beschreibt, wird durch eine, nach jenem punkte gerichtete, centripedalkraft angetrieben.

§18 lehrsatz: die centripedalkräfte solcher körper, welche verschiedene kreise mit gleichförmiger bewegung beschreiben, sind nach dem mittelpunkte dieser kreise gerichtet, und verhalten sich zueinander direkt wie die quadrate gleichförmig beschriebener bogen und indirekt wie die radien. §26 lehrsatz: alle um eine gegebene ellipse beschriebenen parallelogramme sind einander gleich.

§110 lehrsatz: wenn in einem system von a, b, c, d, etc. einer von ihnen, a alle übrigen mit beschleunigenden kräften anzieht, welche sich umgekehrt dem quadrate ihrer abstände vom anziehenden körper verhalten und ferner dasselbe bei körper b in bezug auf die anderen a, c, d u.s.w. der fall ist: so verhalten sich die absoluten kräfte der körper a und b zueinander wie die körper a und b. daher verhält sich die absolut anziehende kraft des körpers a zu der des körpers b, wie die masse von a zur masse von b, w.z.b.w.

§9 (drittes buch) lehrsatz: die schwere kommt allen körpern zu und ist der in jedem enthaltenen menge der materie proportional. die schwere gegen einen von ihnen verhaltet sich umgekehrt wie das quadrat des abstandes von seinem mittelpunkte." (Newton 1725)

 

"aus den bekannten riemannschen kovarianten vierten ranges leitet man folgende kovarianten zweiten ranges ab: g kovariant i m r kovariant i m s kovariant i m. die allgemein kovarianten zehn gleichungen des gravitationsfeldes in räumen, in denen materie fehlt, erhalten wir indem wir ansetzen: g kovariant i m ist gleich null. diese gleichungen lassen sich einfacher gestalten, wenn man das bezugssystem so wählt, daß v-g = 1. dann verschwindet sim wegen (1b), so daß man statt (2) erhält (3) ist in dem raume materie vorhanden, so tritt deren energietensor auf der rechten seite von (2) bzw (3) auf. wir setzen (2a) spezialisieren wir wieder das koordinatensystem in der gewohnten weise, so erhalten wir anstelle von (2a) die äquivalenten gleichungen (6) und (3a) wie stets nehmen wir an, daß die divergenz des energietensors der materie im sinne des allgemeinen differentialkalküls verschwinde. bei der spezialisierung der koordinatenwahl gemäß (3a) kommt dies darauf hinaus, daß tim die bedingungen (7) oder (7a) erfüllen sollen. multipliziert man (6) mit dgim/dxt und summiert über i und m, so erhält man mit rücksicht auf (7) und auf (3a) den erhaltungssatz für materie und gravitationsfeld zusammen in der form (8) multiplizieren wir (6) mit gim und summieren wir über die indizes i und m, so erhalten wir nach einfacher rechnung (9)." (Einstein 1916)

 

 

 

 

der fall enke....

 

 

 

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