1941 am 24. März als Sohn von Tatjana und Gregor Krylov in Yazikovo bei Ufa (Rußland) geboren.

1946-1955 Besuch der Einheitsschule in Yazikovo

1950-1958 Oberschule in Ufa 1958-1960 Arbeitet er in einer Glühbirnenfabrik in Ufa

1960 - 1964 Physikstudium am Physikalisch-Technischen Institut in Moskau (MFTI) . 1964 Streit mit Prof. P. Kapica. Krylov verläßt das MFTI.

1964 - 1965 Physikstudium an der Staatsuniversität Leningrad (St. Petersburg). Dort lernt Krylov die Kunsthistorikerin Marie Pinot kennen.

1965 Krylov geht wieder zurück ans MFTI.

1966 Kandidatur für Physikwissenschaft am MFTI unter Prof. P. Kapica .

1966 Nach jeweils kürzeren Aufenthalten in Warschau, Danzig gelangt Krylov nach Ost-Berlin wo er einige Monate an der Humbold Universität als technischer Assistent arbeitet.

1967 Krylov emigriert flüchtet über die grüne Grenze nach West Deutschland und von dort weiter nach Frankreich.

1967-1969 Krlov wohnt bei Marie Pinot in Paris. Dort arbeitet V. Krylov an seiner Habilitationsschrift.

1968 bezieht Krylov eine eigene Wohnung im Cartier Latin. 1968 lernt er den Philosophen C. Fouche kennen.

1969 reicht Krylov seine Habilitation an der Sorbonne ein. Nach der erfolgreichen Verteidigung seiner Thesen verbringt er, ähnlich wie in den vorhergehenden Jahren die Sommermonate mit M. Pinot in der Bretagne. Dort arbeitet er an einem Konzept für die experimentelle Bestätigung der theoretischen Thesen seiner Habilitationsarbeit. Im Herbst unternimmt Krylov eine Reise in die Vereinigten Staaten um mit Gellmann und Weinberg über dieses experimentelle Vorhaben zu diskutieren. Danach besucht Krylov auch New York, sowie die kanadischen Städte Montreal und Toronto.

1969 lernt Krylov den Künstler C.I. Brom kennen, mit dem ihn bis zu dessen Tod 1997 eine tiefe Freundschaft verbindet.

1970 - 1971 arbeitet Krylov an den Vorbereitungen eines Experiments im europäischen Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz. In dieser Zeit reist Krylov mehrmals nach Genf. Im Wintersemester

1970/71 hält Krylov erstmals eine Vorlesung an der Sorbonne in Paris.

1971 Krylov übersiedelt von Paris nach Fenieres, einem kleinen Ortchen in der Nähe des europäischen Kernforschungszentrum CERN. Dort bereitet er sein Experiment vor, das im Herbst 1972 erforgreich stattfindet.

1973 ist Krylov mit der Auswertung seiner Experimente beschäftigt. Ende des Jahres räumt Krylov seinen Schreibtisch am CERN und übersiedelt von Fenieres nach Genf, wo er ein Konzept für eine Publikation seiner Ergebnisse vorbereiten wollte. Aus diesem entstehen neben einer kleinen wissenschaftliche Notiz im CERN Courier (XXX) in erster Linie Krylovs erstes Manuskript, das er in den Jahren 1974 - 1977 geschrieben hatte.

1974 Im Herbst 1974 lernt Krylov die Philosophin Anna Schwabe kennen. In Folge eines schweren Autounfalls seines Freundes C. I. Broms verbringt Krylov Ende des Jahres, sowie im darauffolgenden Jahr mehrere Wochen in Berlin. Dabei sprach er unter anderem auch an der Freien Universität Berlin vor.

1976 Viktor Krylov und Anna Schwabe unternehmen gemeinsam eine Reise in die Vereinigten Staaten (Houston, Bosten, New York). In Boston traf Krylov sich abermals mit dem Teilchenphysiker S. Weinberg.

1977 mehrere Aufenthalte in Basel, Zürich und Wien. Krylov wohnt immer noch in Genf und schließt hier die Arbeit an seinem ersten Manuskript ab.

1978 Übersiedlung nach Berlin. Vom Sommersemester 1978 bis ins Wintersemester 1981/82 hält Krylov an der Freien Universität Berlin jeweils zwei Gastvorlesungen.

1979 Heirat mit Anna Schwabe

1982 der plötzliche Tod seiner Frau , stürzt Krylov in eine tiefe Lebenskrise. Krylov gibt seine Gastprofessur an der FU Berlin auf.

1982-1989 entsteht das Zweite Manuskript Krylovs, in dem er im Wesentlichen die Zyklische Umwandlungs- Theorie (ZUT) entwirft.

1983 Krylov nimmt seine Vorlesungstätigkeit an der FU-Berlin wieder auf.

1983 unternahm Krylov gemeinsam mit seinem Freund C.I. Brom eine ausgedehnte Italienreise (Padova, Parma, Rom), bei der die Idee zu seinem 3. Manuskript entstanden ist.

1984 - 1993 Entstehungszeitraum des dritten Manuskrips (Kap. 1-3 fehlen; Kap. 4: Die Apparatur zu den Grundlagen der Physik; Kap. 5: Interaktionen; Kap. 6: Sequenzen)

1984 erhält Krylov einen Lehrstuhl für Physik an der Freien -Universität Berlin angeboten.

1990-1993 mehrere Aufenthalte in Heimburg, wo C. I. Brom mittlerweile wohnt.

1993 Krylov werden erstmals Verbindungen zum KGB unterstellt 1993 Nachdem Krylovs Pläne für weitere Experimente am CERN gescheitert sind, fliegt Krylov in die Vereinigten Staaten, wo er die Jahre 1995-1996 zurückgezogen in der Nähe von Yakima wohnt.

1996 Rückkehr nach Deutschland. Krylov besucht mehrmals Wien und Leipzig. In Leipzig sucht er dabei seinen ehemaligen Assistenten K. Enke auf um mit ihm über neue Pläne betreffend einiger Experimente zur ZUT zu diskutieren.

1997 Läßt sich V. Krylov in Wien nieder. Im Cafe Weidinger trifft er sich mit C. Fouche' zu regelmäßigen Diskussionen. Im Herbst stirbt dann sein langjähriger Freundes C. I. Brom. Krylov rettet Broms Bilder, Installationen und Kurzfilme vor der Vernichtung und setzt damit den Grundstein der Sammlung des späteren Instituts für Wissenschaft und Forschung.

1998 Gründung des Instituts für Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit C. Fouche'. Ziel dieser Institution soll die Realisierung des dritten krylovschen Manuskripts sein, sowie dessen organische Weiterentwicklung . In den vorerst noch provisorischen Räumlichkeiten des Instituts bereitet Krylov gemeinsam mit seinem Assistenten Enke Vorbereitungen für ihre ersten Experimente zur ZUT. Auch zu diesem Zeitpunkt treten wieder Gerüchte über Krylovs Verbindungen zum KGB auf.

1999 V. Krylov gilt als vermißt. Polizeiliche Nachforschungen waren bisher erfolglos. In Krylovs Wohnung im 7. Wiener Bezirk wurden neben Photografien seine Manuskripte gefunden. Bis heute existieren zu Krylovs Verschwinden unzählige Gerüchte und Spekulationen. Diese reichen von einer Entführung durch den KGB bis hin zu einem außer-Kontrolle-geratenem ersten Testlauf der ZUT- Experimente.

 

 

 

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Prof. V. Krylov