Peter Brandlmayr


 

 

1970* Bad Ischl

1994 Sponsion zum Mag. rer. nat. der Universität Innsbruck

1998 Diplom für Fotografie an der Grafischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien

1999 Kommt ans Institut für Wissenschaft und Forschung in Wien. Forschungsprojekt zu den Manuskripten von Prof. Krylov. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf dem dritten Manuskript.

2000-2001 Realisierung der Apparatur zu den Grundlagen der Physik, nach den Konzepten des Physikers Prof. Krylovs. (3. Manuskript, Kap. 4).

2002 Ausweitung der Arbeit auf das gesamte Archiv des IWF. Darin befindet sich unter anderem auch der Nachlaß des Künstlers C. I. Brom, der auf Prof Krylovs Arbeiten großen Einfluß ausgeübt hatte. Seit 2002 recherchiert Brandlmayr auch über die ereignisreichen Lebensläufe von Prof. V. Krylov und C. I. Brom.

2002 erste Versuche einer Annäherung an die Arbeiten des so rätselhaften 6. Kapitels von Krylovs dritten Manuskript (Sequenzen 1-4/ Thorax).

2002-2004 Umsetzung der Interaktionen, nach den Konzepten des Physikers Prof. Krylovs. (3. Manuskript, Kap. 5).

2005 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Innsbruck.

2005 setzt Brandlmayr die Arbeit an den Sequenzen fort (3. Manuskript, Kap. 6). Im Jahr 2006/07 soll diese Arbeit abgeschlossen werden. Parallel dazu wird an einer Publikation über den Physiker Prof. V. Krylov sowie an einer über den Künstler C. I. Brom gearbeitet.

 

 

"In meiner künstlerischen Arbeit setzte ich mich im Wesentlichen mit formalen und inhaltlichen Aspekten von Wissenschaft auseinander. Dabei verwende ich künstlerische und wissenschaftliche Arbeitsweisen um mich mit einem Thema in vielschichtiger Weise auseinanderzusetzen. Ein wesentliches Element stellt dabei das Spiel mit Fakten und Fiktionen dar. Auf diese Weise habe ich 1999 die Institution des Instituts für Wissenschaft und Forschung gegründet, an dem eine Reihe von fiktiven Wissenschaftlern tätig sind. In meinen Arbeiten beschäftige ich mich in erster Linie mit diesen Figuren, deren Leben und deren Werk und versuche diese über die Sammlung von Fotografien, persönlichen Gegenständen, Skizzen, Manuskripten etc. aus dem Bereich der Fiktion herauszuholen und zum potentiellen Fakt zu machen. Auf diese Weise entstanden neben ADAM, Prof Merkel, C. Fouche auch der Physiker Prof V. Krylov. Nachdem sich das IWF als Institution zwischen Kunst und Wissenschaft begreift, findet man in diesem Kosmos wissenschaftlicher Personen auch Verweise an die Kunst, die vor allem durch den Künstler C.I. Brom personifiziert sind. "

 

Aktivitäten:

1999 Organisation des Wintersemesters

1999/2000 am IWF (Vorträge und Führungen)

1999 Depot Kunst und Diskussion: zu Gast das Institut für Wissenschaft und Forschung (Brandlmayr/U.Troyer)

1999 Institut für Wissenschaft und Forschung: Aus den Vorträgen zu den Grundlagen der Physik (Krylov/Brandlmayr): Die Gravitation

1999 Performance VRT (Brom)

2000 Organisation des Sommersemesters 2000 und des Wintersemesters

2000/2001 am IWF (Vorträge und Führungen) 2000 Soho in Ottakring.- Apparatur zu den Grundlagen der Physik: Instrument I (Krylov/Brandlmayr)

2000 Ausstellungsbeteiligung im Zentrum für Gegenwartskunst in Warschau:Apparatur zu den Grundlagen der Physik: Instrument III (Krylov/Brandlmayr)

2000 Musik Unlimited Wels: Experimente zu den Grundlagen der Physik: die Unschärferelation ( Krylov/Brandlmayr)

2000Museum für Angewante Kunst/Wien: Experimente zu den Grundlagen der Physik: die Unschärferelation ( Krylov/Brandlmayr) 2001 Ausstellungs-beteiligung in der Galerie Otwarta Pracownia in Krakau: Apparatur zu den Grundlagen der Physik: Instrument III ( Krylov/Brandlmayr)

2001 Veröffentlichung der Audio-CD: "Apparatur zu den Grundlagen der Physik I"

2001 Vorträge zu den Grundlagen der Physik am Institut für Wissenschaft und Forschung

2001 Ausstellungsbeteiligung im Siemens Artlab.-Wien: Apparatur zu den Grundlagen der Physik: Instrument III ( Krylov/Brandlmayr)

2001 Extended Realities (Salzburg): Vier Experimente zu den Grundlagen der Physik (Krylov/Brandlmayr)

2001 Institut für Wissenschaft und Forschung in Wien: Vorträge zu den Grundlagen der Physik( Krylov/Brandlmayr)

2002 Kaleidophon Ulrichsberg: Die Apparatur zu den Grundlagen der Physik (Krylov/Brandlmayr)

2002 Durian Festival: Vortrag zur Unschärferelation( Krylov/Brandlmayr)

2002 Steirischer Herbst.-Musikprotokoll: Vorträge und Experimente zu den Grundlagen der Physik ( Krylov/Brandlmayr)

2002 Institut Fünfhaus / MQ Wien : Sequenzen 1-4 ( Krylov/Brandlmayr/K. Troyer)

2002 Podewil.-Berlin: Vortrag zum Gedächtnis (gem. m. M. Brandlmayr)

2003 Fluc.-Wien: Sequenzen 1-4 ( Krylov/Brandlmayr/K.Troyer)

2003 Ulrichsberg: Vortrag zur Unschärferelation( Krylov/Brandlmayr)

2003 Veröffentlichung der Audio-CD: Interaktionen

2003 Teilnahme am Labor "Multible Being" in Schrattenberg

2003 Übernahme des Projekts ADAM 2004 Teilnahme am Labor "Multible Being" in Mailand: Performance H.M (Brandlmayr).

2004 Organisation Labor "Multible Being" gemeinsam mit Josephine Spax im Tanzquarier/Wien

2004 Museum Moderner Kunst/Depot: Interaktion 2 (Krylov/Brandlmayr)

2004 Fertigstellung Arbeit der Interaktionen I (Krylov/ADAM/Brandlmayr).

2005 Teilnahme am Projekt "Superrouter"

2005 Konzerthaus Wien: H.M. oder das nichtfeststellbare Tier (ADAM/Brandlmayr)

2005 Organisation des Wintersemesters

2005/2006 am IWF (Vorträge und Führungen)

2006 Konzerthaus Wien: Interaktionen (Krylov/ADAM/Brandlmayr) 2006 Artist in Residence in Schrattenberg/St. Lorenzen

2006 Kunsthalle Exnergasse (Wien): Theorieraum VI (Brom/Brandlmayr)

2007 PMK/Stellwerk Innsbruck: Transformator, Cesare

2007 Artist in Residence in Mailand (O`Artoteca)

2007 VNM Festival/Graz: Technische Studien (gem. m. K. Klement)

2007 Tonspur/MQ (Wien): Transformator (Brom/Brandlmayr)

2007 Reheat Festival: Formicula contorta (gem.m M. Brandlmayr)

2007 Wien Modern: EPR/ Der Nachweis einer klassischen Disharmonie (Brandlmayr/Blauensteiner) email:

brandlmayr@iwf.at